Kurze Lernpause
denn gerade hat der Postmann an mein Fenster geklopft. Was hab ich mich darüber gefreut:
Liebe Katharina, du bis großartig! Und Marmelade ohne Erdbeere, die werd ich mit meinem Leben verteidigen *ggg*
denn gerade hat der Postmann an mein Fenster geklopft. Was hab ich mich darüber gefreut:
Liebe Katharina, du bis großartig! Und Marmelade ohne Erdbeere, die werd ich mit meinem Leben verteidigen *ggg*
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einen erfüllen.
Wer hätte gedacht, wie schön es sein kann, seine Geschirrspülmaschine auszuräumen? Nach einem Dreivierteljahr für eine vierköpfige Familie mit der Hand zu spülen ist das ein erhabener Moment. Und das ist nur der Anfang. Bald werden wir die Dachgeschosswohnung über uns dazumieten und dann das komplette Haus bewohnen. In diesem Zuge zieht unsere Küche dann in die obere Etage, wo sie sich endlich mehr ausbreiten kann. Nach dem Umzug bekommt der Geschirrspüler dann auch eine Küchenfront, damit die Tür von allein aufbleibt. Schöner aussehen tut es sowieso.
Auf dem Geschirrspüler steht im Moment der neue Eisenwok, den ich voller Vorfreude vor ein paar Wochen in Hannover (als ich Rike zum Stoffmarkt begleitet habe) gekauft habe. Vorfreude? Jaaaa, Vorfreude! Im Rahmen des Küchenumzugs ersetzen wir dann nämlich auch endlich unseren uralten Elektroherd der gefühlten Energieeffizienzklasse Y. Unsere vier Oldschool-Kochplatten werden durch ein Vierfach-Induktionsfeld plus einem einzelnen dreiflammigen Gasbrenner mit ordentlich Wumms ersetzt.
Um mit den Worten unserer Kinder zu sprechen: Wie lange nooooooch?
Unsere Spülmaschine ist kaputt und unser Drucker. Drucker gibts leihweise von den Eltern, aber die nächste (lange) Zeit ist wohl erstmal Handspülen angesagt. Wenigstens Königstochter älteste nebst Übernachtungsbesuch freuen sich darüber. Die kleine Schwester macht natürlich immer mit und so gab es für sie eine Wanne voll Schaum und ein Kindermesser zum Abspülen
Rike hatte versprochen, zu einem Treffen am Freitag Kuchen mitzubringen. Da sie am Donnerstag Abend mit Nähen (s.u.) beschäftigt war, habe also ich unseren weltbesten Kirschkuchen hergestellt. Da mich gerade die letzten Stücke im Kühlschrank angelacht haben, werde ich nun mal das Rezept mit euch teilen.
… sieht der Tisch danach so aus:
Und damit es allen schmeckt, gab es die Zutaten getrennt:
Einen (großen) Becher Quark mit etwas Milch verrühren (je nachdem, wie dick der Quark ist), einen TL Honig dazu
Erdbeeren waschen, entblättern und in kleine Stückchen schneiden.
Greta isst den Quark ohne Erdbeeren (und verschmiert ihn zum Schluss auf dem Tisch, weil sie satt ist).
Ella testet erstmal mit einer Erdbeere, befindet es für gut und kippt noch mehr hinterher. Dann zweimal Nachschlag und danach die Erdbeeren so essen.
Mama und Papa mixen ganz zivilisiert die Erdbeeren mit dem Quark.
Zuvor gab es selbstgemachte Pizza mit 1. Fenchelsalami (soooooo lecker) 2. Schinkenwürfel + Frühlingszwiebeln + Creme Fraîche (meine Lieblingssorte) 3. Thunfisch + Zwiebeln 4. frischen Tomaten
Vorletztes Wochenende waren wir bei Rikes Eltern zu Besuch. Als wir am Sonntag nach Hause kamen bot sich mir ein kleines Bild des Grauens. Unsere Nachbarin (mit der wir uns den Garten teilen) hatte unser (zugegebenermaßen etwas vernachlässigtes) Kräuterbeet dem Erdboden gleich gemacht. Das Einzige, was sie hat stehen lassen, ist unser Busch Zitronenmelisse.
Naja, wir haben nach dem ersten Schock erstmal Kräuter eingekauft und versucht, das Kräuterbeet wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen.
Zur Zeit vorhanden: 3 Sorten Thymian, Salbei, Zitronenmelisse, marokkanische Minze, Pfefferminze und winterharter Rosmarin.
Ach ja, Rasen gemäht hatte unsere Nachbarin auch. Leider war unser Rhabarber im Weg…
Dieser Artikel zum Thema Kitchen Shrines hat mich dazu inspiriert, meine eigene Version des auf einem der Bilder gezeigten Gedichts von Chögyam Trungpa Rinpoche zu erstellen. Ihr könnt es hier als PDF herunterladen (selbstverständlich nur zur privaten Nutzung).